:: Coaching mit NLP ::
Unsere Gedanken kreieren unsere Wirklichkeit



Was bedeutet NLP?
> Neurolinguistische Programmierung


Dies klingt wissenschaftlich und etwas technisch, dabei dreht sich alles um den Mensch.
Im Kern geht es darum wie wir kommunizieren – mit uns selbst und mit anderen
– auf allen Kanälen, mit all unseren Sinnen.
Wir haben die Fähigkeit – über bewusste Wahrnehmung und unsere bisherige
Erfahrung – neue Lösungsstrategien zu entwickeln. NLP ist eine effektive Form, sich zu
motivieren, Ziele zu formulieren und zu erreichen.


Mit der Wirksamkeit der intensiven lösungsorientierten Methode können Sie persönliche
Reflexions- und Entwicklungsprozesse verändern. NLP ermöglicht Perspektivwechsel, Denk-
und Verhaltensstrukturen verwandeln sich. Alles, was Sie dazu brauchen, tragen Sie in sich.
Sie aktivieren Ihre inneren Ressourcen, Ihre Stärken kommen zum Tragen,
Ihr Lebensweg gewinnt an Klarheit.


Gedanken > Gefühle > Sprache – als Ausdruck unserer inneren Welt
Als kleines Beispiel: im NLP spielen Metaphern eine besondere Rolle. Metaphern verpacken
eine Botschaft im übertragenden Sinn, nicht wörtlich und nicht direkt. In phantasievollen Bildern
und Geschichten erzählt, fällt es unserem Unterbewusstsein leicht, angebotene Lösungen
anzunehmen, zu akzeptieren und ggf. eine andere Richtung einzuschlagen.


Eigene kraftvolle, positiv belegte Bilder wie z. B. die Vorstellung vom "Ort des Wohlbefindens"
helfen Ihnen, Emotionen umzuwandeln. Oder, sie bilden für Sie einen Anker in unerwünschten
(Alltags-)Situationen.

…zum freiraum°Coaching





Auszug aus "Die Werksatt der Schmetterlinge" von Gioconda Belli:

Schmetterlinge wiegen fast nichts. Sie sind ganz leicht. So leicht, wie wenn die Sonne mit den Wimpern zuckt, als ob sie vom Licht geblendet sei und ihre Augen rot und gelb blinzelten. Schmetterlinge sind wie das Niesen des Regenbogens.
Vor langer Zeit gab es keine Schmetterlinge. Und viele andere Pflanzen und Tiere nicht, die alle noch darauf warteten, erschaffen zu werden. Das war die Arbeit der Gestalter aller Dinge. Für die Gestalter alle Dinge gab es ein strenges Gesetz: Sie hatten die Tiere für das Tierreich zu erschaffen und für das Pflanzenreich die Pflanzen. An diese Regel mußten sich alle halten. Dies durften sie auf gar keinen Fall durcheinanderbringen.

Einer von ihnen war der junge Rodolfo. Er hatte geschickte Hände und probierte gern alles aus, was nur möglich war. Oft traf er sich mit seinen Freunden in einer Höhle im Wald. Dann sprachen sie darüber, was man noch alles für wunderbare Dinge erschaffen könnte, wenn es nur diese strengen Regeln nicht gäbe.
"Ein Baum, der wie ein Vogel singt … oder vielleicht ein Vogel, der Äpfel anstatt Eier legt …", phantasierten sie. Was Rodolfo aber am meisten beschäftigte, war etwas Neues: Ein Wesen, das wie ein Vogel und gleichzeitig wie eine Blume sein sollte. Das war sein Traum, an den er ständig dachte, bei Tag und in der Nacht. Was war wohl so schön wie eine Blume und konnte zugleich fliegen wie ein Vogel? ( … )


Am nächsten Tag ging Rodolfo zum See. Am Ufer traf er einen Hund. "Das ist mein Platz", sagte Rodolfo, "rück bitte ein Stück!" "Den Gefallen tu ich dir gern", sagte der Hund. "Mir ist jedes Plätzchen recht, an dem ich mich ausstrecken kann. Dann bin ich schon glücklich." "Ach", seufzte Rodolfo, "manchmal wünschte ich, ich wäre wie du, einfach glücklich und zufrieden mit den Dingen, so wie sie nun einmal sind. Aber es will mir einfach nicht gelingen. Ich kann nicht aufhören, darüber nachzusinnen, wie ich ein Wesen erschaffen kann, das fliegt wie ein Vogel und lieblich ist wie ein Blume."

"Was grämst du dich denn so?" fragte der Hund. "Wie es scheint, vermißt doch niemand dieses Ding, an das du ständig denkst. Hör´also auf, dir Sorgen zu machen, genieße das Leben und laß die anderen in Frieden, so wird man auch dich in Frieden lassen." "Aber ich habe einen Traum, der viel mehr Schönheit und Harmonie in die Welt bringen könnte", antwortete Rodolfo, "soll ich ihn aufgeben, nur weil manche ihn nicht verstehen und über mich lachen? Dann könnte ich auch gleich aufhören, an die Schönheit zu glauben, und dass sie zu etwas nütze ist." Der Hund entgegnete: "Ich träume nie davon, irgend etwas zu erfinden. Für mich bedeutet ein schönes Leben, im Gras zu liegen, zu schlafen, zu essen und gelegentlich ein wenig spazieren zu gehen." "Dein Leben ist sehr einfach", sagte Rodolfo nachdenklich.

Der Hund stand auf, er hatte genug geredet und wollte sich die Beine vertreten. "Es wird dir schon gelingen..." "Wieso glaubst du das?" fragte Rodolfo. "Weil ich mich auskenne: Wenn ich im Schlaf von einem saftigen Knochen träume und weiterträume, wenn ich aufgewacht bin, finde ich tatsächlich fast immer einen." So sprach er und trottete über die Wiese davon. (…)